Totalausfall verunsichert Busnutzer! PM 14.01.2026

 Pressemitteilung 14.01.2026

Totalausfall verunsichert Busnutzer!

Pro Stadtbus Osnabrück: Waren am Samstag Alternativen möglich?


Pro Stadtbus Osnabrück (PSO) kritisiert, dass am letzten Samstag (10.01.2026)  kein einziger Bus der SWO-Mobil im Stadtgebiet unterwegs war, während es im Landkreis ein Angebot mit Einschränkungen gab, welches sogar bis in die Stadt reichte. Somit stellt sich die Frage, ob dieses nicht auch für die Stadtbusse möglich gewesen wäre.


Es ist verständlich, wenn bei extremen Witterungsverhältnissen, wie sie am Freitag und Samstag

zeitweise vorlagen, der Busverkehr eingestellt wird. Diese verantwortungsvolle Vorsorge schätzen

wir sehr. Aber bitte nur soweit und so lang, wie es unumgänglich ist“, heißt es von der Initiative. Sie

weist darauf hin, dass im Landkreis der Busverkehr noch in Teilen aufrechterhalten wurde, und

fragt: „Warum geht in der Stadt nicht, was im Landkreis möglich war?“

Auch bei zeitweisen Linienkürzungen, geänderten Linienwegen und teilweisen Ausfällen sei dann

immer noch eine Grundversorgung gewährleistet. Längere Fußwege zu und von den Haltestellen

seien unter diesen Bedingungen zumutbar. Nicht zumutbar sei ein Totalausfall, vor allem für

Menschen, die auf den Bus dringend angewiesen seien.

Pro Stadtbus Osnabrück betont, der Öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) sei Teil der Daseinsvorsorge.

Er ist der wichtigste Baustein der städtischen Mobilität. Umweltfreundlich, barrierefrei, meistens

wetterunabhängig und allzeit verfügbar, sorgt er dafür, dass Mobilität in Osnabrück überhaupt

funktioniert.

Bei Extremwetterlagen gelte es gut abzuwägen, ob und welche Alternativen möglich sind, statt

eines Totalausfalls.

Die Initiative äußert viel Verständnis für die grundsätzlich immer schwierige Situation, bei

Extremwetterlagen über die Fortführung des Fahrbetriebs zu entscheiden. Natürlich gelte es, die

Sicherheit der Fahrgäste, des Fahrpersonals und des rollenden Materials zu gewährleisten. Wenn

aber ein teilweiser Betrieb wieder möglich sei, wie das ab Samstagmittag möglich gewesen wäre

und im Landkreis praktiziert wurde, sei eine flexible und schnelle Reaktion genauso wichtig und

dringend erforderlich.

Die Initiative erwartet darum von den Verantwortlichen sorgfältig ausgearbeitete Notfahrpläne, die

aus der Erfahrung des Wochenendes resultieren und zukünftig eine Grundversorgung mit dem Bus

und damit die Mobilität der meisten Menschen in unserer Stadt sicherstellt.


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